silke tauchert/fotofee-st.de/grossglockner grandprixdieses jahr war ich das erste mal überhaupt am großglockner grandprix dabei.ganz spontan und eigentlich mit quietschenden reifen kurz vor knapp.nach der ganzen krebsodysee wollte ich einfach mal wieder benzin im blut spüren.mit ziemlich gemischten gefühlen,ob ich das gesundheitlich und auch von der konzentration her meistern werde, in den weißen blitz gesetzt und den halben kleiderschrank mit sommer-und winter oldie outfits bestückt.

dort angekommen war es gottseidank wie immer.man steigt aus und trifft sofort bekannte.hach-als ob man niiiie weggewesen wäre.

hab dann erstmal mein quartier bezogen- modell knusperhäuschen -und den halben kleiderschrank einsortiert,dann schwupps – einmal schnell die paßstraße hochgezischt,um die strecke zu begutachten und ein plätzchen zum fotografieren auszuspähen.

am freitag kam es dann gleich mal morgens ganz anders.zack die bohne saß ich beim hansi im oldie.ein wenig mulmig,ob die schwindelgefühle nach den chemos die geschwindigkeit mitmachen.aber hansi ist ein klasse und sehr zuvorkommender fahrer.

thomas war als einziger mit einem historischen motorrad dabei und sah in seinem nostalgischen lederoutfit wie aus einem film entsprungen aus.

nachdem alle wilden aus dem allgäu im nebel,mit neuschnee und glättegefahr zu der 1.gemeinschaft-lichen streckenbegutachtungs-ausfahrt am „ziel“ ankamen und wir dort das 1.shooting durchzogen gings weiter richtung gletscher.und auf der anderen seite lichtete sich der nebel und wir fuhren ins sonnige bergpanorama.ui-wie arg schön!!!da schnaufte mein bergziegen herzerl aber richtig durch!dieser ausblick und dann das olle blech,das ganz schön mit dem höhenunterschied zu kämpfen hatte.

die gruppo fantastico kehrte ins bergrestaurant ein und entschälte sich aus mehreren schichten nostalgie.und als ob coca cola auf uns gewartet hätte paßte sogar der text auf der flasche zu uns.

dann aufbruch und wir fuhren leider viel zu schnell wieder aus dem sonnenschein richtung nebelsuppe und regennasser straße.wir sahen aus wie leprakranke und zuerst siehst du ja nur den anderen und lachst dich schlapp,ne sekunde später wird dir aber klar,daß du selbst genauso versprenkelt aussiehst.

zwischendurch verlor unser motoradheld noch sein kennzeichen und es startete eine suchaktion.

während astrid,seine reizende angetraute am motorrad wartete kam eine zuschauerin und erzählte,daß sie ein kennzeichen gefunden hat und wo sie das abgeben könne.echt lustig…

es war ein toller tag und die einzige brenzlige situation waren die schafe, die nicht am rand,sogar gleich mal auf der straße standen.aber als cooler rennfahrer zuckte hansi eh nicht und somit kann man die als zuschauer verbuchen,die das erlebnis sicher im frühjahr ihren lämmern erzählen…